Cyberangriffe, Desinformation und Informationskontrolle
Hybride Bedrohungen sind längst Teil der sicherheitspolitischen Realität Deutschlands. Staatliche und staatsnahe Akteure greifen IT-Infrastrukturen an, versuchen gesellschaftliche Debatten durch Desinformation zu beeinflussen und kontrollieren im eigenen Machtbereich den Zugang zu unabhängigen Informationen. Cyberangriffe, Information Warfare und Internetzensur erscheinen als unterschiedliche Instrumente derselben strategischen Auseinandersetzung um Information und gesellschaftliche Resilienz.
In zwei Impulsvorträgen und einer anschließenden Diskussion wollen wir diese Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:
- Thomas Blumenthal, Gründer und CEO der QGroup, eines der führenden deutschen IT-Sicherheitsunternehmen: Wie cybersicher ist unser Land? Cyberangriffe staatlicher Akteure gegen Deutschland;
- Ingo Mannteufel, Head of IT-&Cybersecurity der Deutschen Welle: Wie versuchen staatliche Akteure durch Desinformation und Informationsoperationen offene Gesellschaften zu destabilisieren? Wie schränkt gleichzeitig in autoritären Staaten wie Russland technische Internetzensur den Zugang zu unabhängigen Informationen ein?
Moderation: Dr. Cedric Bierganns, Referent Sicherheitspolitik und Bundeswehr, Konrad-Adenauer Stiftung
Begrüßung: Lenka Heimöller, Vorsitzende DGAP Forum NRW/Düsseldorf
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Regionalforum NRW/Düsseldorf.