Mehr als 4000 Westberliner arbeiteten bei der Reichsbahn, die samt Gleisanlagen, der S-Bahn und großen Reichsbahnausbesserungswerken in Tempelhof und Wannsee zum Eigentum der DDR gehörte.
Ines De Nil porträtierte 1991 die Werktätigen in Tempelhof und dokumentierte diesen beinahe normalen Arbeitsplatz, kurz bevor er 1992 endgültig schloss. Davon ausgehend produzierte Ines De Nil zusammen mit Detlef Fluch 2013 den Dokumentationsfilm „Wer bei der Reichsbahn war, war ein roter Hund“, der die damals fotografierten Orte und Personen wieder aufsucht und befragt.
Nach dem Film spricht Vinzenz Damm mit Ines de Nil.
Vom 27.5. bis 4.9.2026 ist in unseren Räumen die Ausstellung „Leben in Freiräumen“ von Ines de Nil zu sehen.
Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Kosten: 2 €