Die Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik ist in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich?
Der Vortrag führt in das von der Ökonomin Isabella Weber geprägte Konzept der „Antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ und die Debatten darum ein: Welche Wirtschaftspolitik fordert Weber – und warum erwartet sie sich davon eine antifaschistische Wirkung?
Weil diese antifaschistische Wirkung das zentrale Versprechen des Programms ist, wird sie vertieft in den Blick genommen. Webers Position wird dabei als Neuauflage eines Standpunkts gedeutet, der auf die Wahlerfolge rechter Parteien mit der Forderung nach wirtschaftspolitischer Erneuerung reagiert. So kommen auch klassische Gegenpositionen zur Sprache – etwa Ansätze, die die Bedeutung extrem rechter Ideologien und Diskurse betonen.
Fred Heussner ist Politikwissenschaftler und freiberuflicher polit-ökonomischer Bildner. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie Wirtschaft und Technologie mit der autoritären Formierung von Staat und Gesellschaft zusammenhängen.
- Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Eine Kooperationsveranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Münster und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW