Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk

Buchvorstellung & Punkrocktresen

In nahezu allen Gesellschaftsbereichen erleben wir derzeit einen rasanten Anstieg von Antisemitismus. Darauf weisen aktuelle Forschungsergebnisse ebenso hin wie Statistiken von Melde- und Beratungsstellen wie RIAS und OFEK. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in alternativen und sich progressiv gebenden Milieus, die sich in ihrer Selbstwahrnehmung oftmals immun gegenüber solchen Tendenzen wähnen. In diesem Buch fragen sich die Autor:innen, wie eine Subkultur wie Punk, deren Geschichte und Gegenwart maßgeblich auch von jüdischen Protagonist:innen geprägt wurde und wird, anfällig für antisemitische Dynamiken werden konnte? Inwiefern setzen sich Punks gegen Antisemitismus zur Wehr? Wie erleben jüdische Punks – auch in Deutschland – die Entwicklungen seit dem Siebten Oktober? Was macht Subkulturen wie Punk dennoch auch für Juden und Jüdinnen noch immer attraktiv? Kann Punk ein Reservoir sein, für eine Kritik und Bekämpfung des Antisemitismus auf der Höhe der Zeit?

Wir haben die Herausgeber eingeladen, das Buch bei uns vorzustellen: Andreas Borsch ist Historiker und Gründungsmitglied der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung an der Universität Trier. Tobias Johann ist Soziologe und schreibt u.a. für das Punkfanzine „Ostsaarzorn“.

Eine Veranstaltung von Krachkollektiv, Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V. Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns, SKS Solidarisches Kultur- und Sportkollektiv. In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Saarland / Peter Imandt Gesellschaft e.V.

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Event Detail

8. August 2026 19:00
8. August 2026 22:00
Futterstrasse 4, 66111 Saarbrücken

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.