Jüdischer Lebensalltag in Deutschland

In seinem aktuellen Buch „Keine Schonzeit für Juden“ erzählt Rafael Seligman die Geschichte des Antisemitismus aus eigenem Erleben. Er verzichtet auf abstrakte Darstellungen und Theorien. Stattdessen: „Ich möchte Mitgefühl und Empathie in der deutschen Gesellschaft wecken. Das ist für Deutsche und Juden unverzichtbar.“ Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, sagt: „Seligmann hat ein ehrliches Buch voller Mitgefühl geschrieben. Es vermittelt ein ungeschminktes Bild deutsch-jüdischen Lebens. Ein Muss für jeden, der unsere Gesellschaft verstehen will.“

Rafael Seligmann wurde 1947 in Tel Aviv geboren. Er kam als Zehnjähriger nach München. Seligmann ist einer der bekanntesten jüdischen Autoren Deutschlands. Der Historiker, Politologe und Journalist lehrte am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München. Er verfasste zahlreiche Romane und zeitgeschichtliche Analysen und kommentiert für verschiedene Medien das Tagesgeschehen. Er war mehrfach Chefredakteur und Herausgeber.

Für die Teilnahme zur Veranstaltung bitten wir um vorherige Anmeldung.

Programm

  • 18.00 Uhr Begrüßung
    Dr. Ellen Thümmler
    Volkshochschule Chemnitz
    Ronny Heine
    Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. für den Freistaat Sachsen
  • Vortrag und Gespräch
    Rafael Seligmann
    Autor, Historiker, Politologe, Journalist
  • 19.30 Uhr Ende der Veranstaltung

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Event Detail

20. April 2026 18:00
20. April 2026 20:00
Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

Organizers

Konrad-Adenauer-Stiftung (Politisches Bildungsforum Berlin)
info@kas.de
Die Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Geschichte, Demokratie und internationalen Themen. Dieses Profil sammelt Veranstaltungen des Politischen Bildungsforums Berlin.