Klassengesellschaft akut: Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders geht

Ein Gespräch über die Verwerfungen der Klassengesellschaft und was dagegen zu tun ist

Nicht nur zwischen Arm und Reich, zwischen Lohnarbeit und Kapital vertiefen sich die Gräben. Auch die Arbeits- und Lebensbedingungen zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen entwickeln sich auseinander: Stammbeschäftigte arbeiten mit Leiharbeitenden gut zusammen, werden aber von den Unternehmen bei Entgelten und Arbeitsverhältnissen gespalten. Qualifizierte Expert*innen verdienen gut, Arbeiter*innen in Lieferdiensten hangeln sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen durch.

Alles eine Arbeiterklasse? Nur für das Kapital ist diese Spaltung gut. Für alle Lohnabhängigen stellt sich nur eine Frage: Wie kann solidarische Gegenmacht entwickelt werden?

In ihrem Buch „Klassengesellschaft akut – warum Lohnarbeit spaltet und wie es anders gehen kann“ fragt Nicole Mayer-Ahuja nach den Erfahrungen, die die verschiedenen Beschäftigtengruppen verbinden und die Grundlage für Solidarität bilden können.

Der Kölner DGB-Vorsitzende Witich Roßmann versucht, mit und in den Gewerkschaften solidarisches Handeln zu entwickeln – von den Ford-Arbeiter*innen bis zu den Fahrer*innen der Lieferdienste, und befragt die Befunde der Arbeitssoziologin.

Moderation: Prof. Dr. Eva Bockenheimer

  • Die Teilnahme ist für alle Interessierten frei und ohne Anmeldung möglich.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, des DGB Köln, der Technischen Hochschule Köln, des AStA der Universität zu Köln, des AStA der TH Köln und SoFoR – Sozialistisches Forum Rheinland

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Event Detail

21. April 2026 18:00
21. April 2026 19:30
Ubierring 48, 50678 Köln

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.