Einladung zum Tagesworkshop:
Die ungebremste menschengemachte Klimakrise greift immer mehr tief in das menschliche Zusammenleben und in die Natur insgesamt ein. Durch diese verschärfte Stufe des Ökozids werden Wetterextreme, Konflikte um Wasser oder globale Ernährungsengpässe ebenso sprunghaft zunehmen, wie Verteilungs- und internationale Konflikte im Allgemein. Die Veränderungen des Klimasystems werden absehbar alle Verwerfungen und Widersprüche, die der Kapitalismus schon für uns bereithält, noch einmal deutlich verstärken. Deshalb bräuchte es mutige Lösungen und Konzepte, statt halbherzige Kompromisse oder leere Versprechen, wie es seit Jahrzehnten der Fall ist.
In dem auf einen Tag angelegten Seminar wollen wir uns die Frage stellen, was denn eigentlich die Klimakrise genau ist und welche sozioökonomischen Auswirkungen sie bereits zeigt bzw. noch haben wird. Zweitens folgt ein kurzer Überblick über die Klimagerechtigkeitsbewegung der letzten zwei Jahrzehnte. Ein 90-minütiges Planspiel zu wirtschaftlichen Verflechtungen wird folgen. Damit wollen wir auch mit Euch gemeinsam auf eine Suche nach Strategien und konkreten Handlungsansätzen, die solidarisch und international sind und die Geschlechtergerechtigkeit stärken, gehen. Wie kann eigentlich Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit in einen Einklang gebracht werden? Wie könnte eine globale Perspektive auf die Klimakrise mit unserem lokalen Handeln in Verbindung gebracht werden, um wirksam in die politischen Auseinandersetzungen zur Bearbeitung dieser Menschheitsfrage eingreifen zu können? Hierzu werden Klimaaktivist*innen aus dem Rhein-Main Gebiet präsent sein, die über lokale Programme und Praktiken berichten werden.
Hauptteamerin: Lisa Poettinger, Klimaaktivistin, Autorin und Pädagogin. Im Februar 2025 wurde ihr ein „Berufsverbot“ an bayrischen Schulen auferlegt
Anmeldung per email notwendig: ercan.ayboga@rosalux.de
Keine Teilnahmegebühr. Für Getränke und Mittagsverpflegung ist gesorgt.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen