Krieg im Libanon: Was steht auf dem Spiel?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Magazin zenith laden Sie ein, die Auswirkungen des Iran-Krieges auf den Libanon zu diskutieren.
Der Irankrieg und seine globalen Folgen dominieren derzeit die internationale Aufmerksamkeit. Auch der Libanon ist Teil des Konflikts geworden – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Die politischen, sozialen und humanitären Auswirkungen der Eskalation sind dramatisch. Die anhaltenden militärischen Operationen Israels haben weite Teile des Landes erfasst, Infrastruktur zerstört und rund ein Viertel der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. In einem Land, das bereits seit Jahren von einer tiefen wirtschaftlichen und institutionellen Krise geprägt ist, verschärft der Krieg die humanitäre Lage ins Unerträgliche.
Zugleich steht der libanesische Staat vor einem grundlegenden politischen Dilemma. Während internationale Erwartungen auf eine Entwaffnung der Hisbollah gerichtet sind, schwächen die anhaltenden militärischen Angriffe aus Israel die ohnehin fragilen staatlichen Strukturen und verschärfen politische Spannungen im Land.
- Welche Folgen hat diese Eskalation für Gesellschaft und Staat im Libanon?
- Welches Szenario ist zu erwarten?
- Wie kann Deutschland den Libanon angesichts der wachsenden humanitären Krise sinnvoll unterstützen?
Über diese Fragen möchten wir mit Ihnen am Mittwoch, den 18. März um 18:00 Uhr diskutieren und laden Sie herzlich dazu ein.
Programm:
Begrüßung: Merin Abbass, Büroleiter Friedrich-Ebert-Stiftung Libanon
Podiumsdiskussion:
- Nadim Houry, Executive Director, Arab Reform Initiative
- Léa Choueifaty, Civil Society and Human Rights Advocate
- Dr. Sarah El Richani, Visiting Fellow, Freie Universität Berlin
Moderation: Robert Chatterjee, Chair, Zenith
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt mit Simultandolmetschung.
Anmeldung bis 17. März 2026 oder per E-Mail an Raya Maana: Raya.Maana@fes.de