Wieso Chatbots die Welt nicht schöner machen.
Seit einigen Jahren wird viel über Künstliche Intelligenz geredet. Gemeint damit sind meistens Chatbots wie ChatGPT – Webseiten, auf denen ein Computer als Gesprächspartner zur Verfügung steht. Das Versprechen dieser Technologien ist groß: Nachdem Maschinen uns in den letzten 200 Jahren manch manuelle Arbeit abgenommen haben, sollen die neuen Technologien den Menschen das Denken abnehmen. Daraus ergeben sich natürlich einige Probleme: Nur ein immenser Verbrauch von Ressourcen macht die Technologie möglich. Zudem beruht sie auf der hemmungslosen Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft – sowohl von denen, die die Maschinen optimieren, als auch von denen, die das Material zur Verfügung stellen, mit dem die Maschinen lernen. Für die Nutzer*innen soll die Welt effektiver werden: Die Maschine liefert automatische Zusammenfassungen von Filmen, Büchern, Hausaufgaben oder E-Mails – und immer mehr Filme, Bücher, Hausaufgaben und Mails werden von der Maschine geschrieben. Man fragt sich: Ist das wirklich effektiv? Wenn ja, für welchen Zweck? Ist es „intelligent“, was die Maschine da tut? Und weiter: Wollen wir in einer Welt leben, in der Maschinen uns in dieser Art das Denken abnehmen?
Die Veranstaltung beantwortet diese Fragen und begründet damit, wieso es gute Gründe gibt, den aktuellen Versprechungen der Technikkonzerne skeptisch gegenüberzustehen.