In diesem Workshop setzen wir uns mit den Funktionsweisen sowie der strukturellen Verankerung von Antislawismus als spezifische Diskriminierungsform auseinander. Antislawismus ist eine Form der strukturellen Diskriminierung, die mit rassistischen Logiken operiert und in historischer Kontinuität zur Unterdrückung von Menschen führt, denen eine Zugehörigkeit zu einer sozialkonstruierten Gruppe – „die Slaw*innen“ bzw. „Osteuropäer*innen“ – zugeschrieben wird. Im Verlauf des Workshops werden Teilnehmer*innen für konkrete Erscheinungsformen von Antislawismus auf individueller, kultureller und institutioneller Ebene in Deutschland sensibilisiert. Darüber hinaus werden die Verschränkungen von Antislawismus mit anderen Diskriminierungsformen thematisiert. Abschließend werden gemeinsam Strategien zur Bekämpfung von Antislawismus erarbeitet. Schwerpunkte:
- Sensibilisierung für Antislawismus als eigenständige Diskriminierungsform
- Vermittlung von Wissen zu historischen Kontinuitäten und aktuellen Erscheinungsformen
- Kritische Auseinandersetzung mit und Dekonstruktion antislawistischer Stereotype
- Entwicklung praxisnaher Handlungsstrategien gegen Antislawismus
Dieser Workshop richtet sich an interessierte Personen, die sich vertieft mit einer Diskriminierungsdimension auseinandersetzen wollen.
Die Veranstaltungen der LADS Akademie richten sich an Mitarbeitende der Berliner Verwaltungen, der nachgeordneten Behörden sowie an Mitarbeitende gemeinnütziger Träger und Vereine.
Gemäß § 10 Absatz 1 Satz 3 des Berliner Bildungszeitgesetzes (BiZeitG) ist die Veranstaltung als Bildungszeitveranstaltung anerkannt.