Vortrag und Diskussion mit Axel Weipert
Die beiden großen linken Parteien der Weimarer Republik, SPD und KPD, waren meist erbitterte Gegner. Aber 1926 taten sie sich mit anderen Kräften zusammen, um erstmals auf Reichsebene die direktdemokratischen Möglichkeiten der Weimarer Verfassung aktiv zu nutzen. Ihr Ziel: Das enorme Vermögen der ehemals regierenden Fürsten einschließlich des Kaisers sollte endlich der breiten Bevölkerung zugutekommen.
Zwar scheiterte die Initiative knapp, zeigt uns aber dennoch die Chancen und Risiken der direkten Demokratie. Und: Was lässt sich mit Blick auf aktuelle Fragen, etwa den Volksentscheidung Deutsche Wohnen enteignen, daraus lernen? Darüber wollen wir mit Axel Weipert diskutieren.
Dr. Axel Weipert ist Historiker in Berlin und Autor der Studie „‚Den Fürsten keinen Pfennig‘. Der Volksentscheid zur Fürstenenteignung 1926“ (BeBra Verlag, Berlin 2021),steht als freier Download Hier zur Verfügung.
Moderation: Dr. Marcel Bois
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg