Das Projekt »Mein Berlin – Ein Ort mit Gedächtnis?« setzt sich damit auseinander, wie sechs Jüdinnen und Juden die Hauptstadt im Jahr 2025 erlebten. Welche persönlichen Erfahrungen mit Gemeinschaftsgefühl, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen machen sie? Der Dokumentarfilm von Julia Csabai bildet den Kern des Projekts und begleitet die sechs Personen in ihrem Alltag.
Die gleichnamige Fotoausstellung von Krisztián Bócsi ist in unserem Besuchszentrum Ostkreuz vom 16. April bis zum 30. Mai 2026 zu sehen. Die Ausstellung reagiert über das Medium Fotografie auf die Erzählungen der im Film porträtierten Personen und lässt großzügig Raum für Assoziationen und Selbstreflexion.
Nach der Präsentation des Films wird die Ausstellung mit einem Gespräch zum Thema eröffnet. Auf dem Podium:
- Adam Kerpel-Fronius
Historiker (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) - Beate Klammt
Moderatorin (Leiterin des Projekts ACT gegen Gewalt beim Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung – KOAS) - Julia Csabai
Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilms
»Mein Berlin – Ein Ort mit Gedächtnis?« - Dr. Gabriella Valaczkay
Journalistin und Projektleiterin des Projekts »Mein Berlin – ein Ort mit Gedächtnis?« (Bildungsreferentin beim Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung – KOAS).
Hinweis: Am 27.4. und 28.5. finden jeweils ganztägige Workshops für Interessierte ab 18 Jahren, insbesondere pädagogische Fachkräfte, statt. Die Ankündigungen mit der Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht unter “Tagungen, Fortbildungen und Seminare”.