„Mit der Faust in die Welt schlagen“

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Anfang der 2000er wachsen zwei Brüder in der ostdeutschen Provinz auf. Ihr Alltag ist geprägt von zu viel Alkohol, Arbeitslosigkeit und einer DDR-Vergangenheit, von der sie sich nicht befreien können. Als der Hausbau scheitert, zerfällt die Familie vor ihren Augen. Der Perspektivlosigkeit und Langeweile versuchen sie in den angrenzenden Wäldern und Feldern zu entfliehen. Der Film von Constanze Klaue basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lukas Rietzschel. Er beleuchtet die Radikalisierung zweier Jugendlicher in Ostdeutschland. Der ältere Bruder verspürt Sinn und Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die Abenteuer versprechen, aber Gewalt und Fremdenhass meinen. Als ein Flüchtlingsheim im Ort entstehen soll, eskaliert die Situation. Dem Film gelingt es, die Problematik des Rechtsextremismus auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen zu behandeln, ohne dabei auf stereotype Darstellungen ostdeutscher Verhältnisse zurückzugreifen.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns hinterher über den Film und Ihre eigenen Erfahrungen in diesem Kontext ins Gespräch zu kommen!

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Justus Delbrück Haus | Akademie für Mitbestimmung Bahnhof Jamlitz (Träger KARUNA e.V.)

PROGRAMM

Begrüßung
Katrin Wuschansky – Landsbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung

Filmvorführung

Publikumsgespräch mit
Nadine Graßmel MdL – Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Anett Quint – Leiterin des Justus Delbrück Hauses

Moderation: Barbara Hackenschmidt – MdL a.D.

Zum Event

Event Detail

27. Mai 2026 18:00
27. Mai 2026 20:30
Lindenplatz 4 a, 15868 Lieberose

Organizers

Friedrich-Ebert-Stiftung
info@fes.de
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.