Moldau – ein kleines Land zwischen Rumänien und der Ukraine – steht mitten im Ringen um seine Zukunft. Das Verfassungsreferendum sowie die Präsidentschaftswahl 2024 und die Parlamentswahl 2025 haben gezeigt, wie knapp der proeuropäische Kurs gehalten werden konnte.
Russland setzt mit Propaganda, Cyberangriffen, Weinembargos und wirtschaftlichem Druck auf hybride Kriegsführung – besonders in der abtrünnigen Region Transnistrien und dem autonomen Gebiet Gagauzien, wo prorussische Kräfte stark sind. Der Vortrag beleuchtet Fakten und Kuriositäten dieser Auseinandersetzung und zeigt, wie Moldau demokratische Resilienz beweist, um bis 2028 EU-beitrittsfähig zu werden.
- Referent: Sebastian Schäffer, Direktor des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Wien
- Moderation: PD Dr. Daniela Simon, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen
- Kommentar: Dr. Cristian Cercel, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen
In Kooperation mit dem KOSME – Kompetenzzentrum Ost-, Südost- und Mitteleuropa an der Universität Tübingen und dem Institut für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen
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