Dieser Workshop richtet sich an Angehörige und Betroffene nach staatlicher Gewalt, Todesfällen in Gewahrsam und Polizeigewalt. Im Mittelpunkt stehen Heilung, Stabilisierung und Orientierung in einer Situation, die oft von Schock, Trauer, Wut und Unsicherheit geprägt ist. Der Workshop verbindet psychosoziale Unterstützung mit konkretem Wissen über den Umgang mit Behörden, rechtlichen Verfahren und nächsten Schritten. Mögliche Inhalte sind: Kontexte staatlicher Verantwortung – darunter Polizeigewahrsam, Einsätze im öffentlichen Raum, Abschiebehaft, psychiatrische Einrichtungen und Krankenhäuser, Abläufe nach einem Todesfall – Umgang mit Behörden und erste Schritte, Informationszugänge und rechtliche Prozesse, psychosoziale Stabilisierung und Umgang mit Belastung, Aufbau von Unterstützung und familiengeführten Kampagnen.
In diesem Workshop gibt es Raum für Austausch zu eigenen Erfahrungen sowie für psychosoziale Unterstützung von Angehörigen und betroffenen Familien. Teilnehmende können konkrete Fragen zu ihren Fällen, auch rechtlicher Art, einbringen. Diese werden im Workshop aufgegriffen oder bei Bedarf in einem Folgetermin vertieft.
Die Teilnahme richtet sich in erster Linie an Angehörige, Familien und betroffene Communities. Weitere Interessierte können teilnehmen, sofern sie den geschützten Rahmen respektieren. Eine Anmeldung ist für die Planung hilfreich und willkommen, aber nicht erforderlich – zu richten an: anmeldung-workshop@mailbox.org
Wir bitten alle Teilnehmenden, persönliche Beiträge vertraulich zu behandeln und den Raum achtsam und respektvoll zu halten. Es besteht zudem die Möglichkeit zu vertraulichen Einzelgesprächen für persönliche Anliegen.
Die Veranstaltung ist teil der Veranstaltungsreihe Ein Jahr ohne Lorenz (April – November 2026).