Nachgefragt – Gespräche mit unseren Auslandsbüros Unter dem Radar? Libanon und die Türkei und der Krieg im Nahen Osten

Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran hat eine weitere Eskalationsstufe im Nahen Osten eingesetzt. Die Konsequenzen dieses Konflikts sind derzeit nicht absehbar. Auch wenn der Ausgang des Krieges ungewiss ist, so zeichnet sich ab, dass sich das geopolitische Gleichgewicht in der Region erheblich verschieben könnte. Nirgendwo ist dies deutlicher, als im Libanon, wo im Schatten des Iran-Krieges ein Konflikt um eine zweite Front tobt. Das erklärte Ziel Israels und der USA ist dabei das Land aus dem Einfluss des Irans herauszulösen und die Hizbollah zu vernichten. Libanon, das nach finanziellem Kollaps und mit dem zweiten Krieg innerhalb von zwei Jahren enorm instabil ist, steht dabei vor seiner vielleicht größten Belastungsprobe der letzten Jahrzehnte.

Die Regionalmacht Türkei hingegen, traditionell sowohl Gegengewicht, als auch Kooperationspartner des Irans, schaut einerseits mit Sorge auf den Krieg und die möglichen Folgen im Nachbarland, als aber auch, ob eine Verschiebung der Machtbalancen zu seinen Gunsten ausfallen könnte.

Mit unseren Büroleitern für die Region Kristian Brakel (Beirut – Libanon, Syrien, Irak) und Dawid Bartelt (Türkei) sprechen wir über die aktuellen Ereignisse und die Auswirkungen des Krieges im Iran auf die Region.

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21. April 2026 19:00
21. April 2026 21:00
Digitalevent

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Heinrich-Böll-Stiftung
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Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.