Queere Tiere: Ein rebellischer Blick auf die „natürliche“ Ordnung
Lesung und Gespräch mit Magda Wystub
Was hat ein Haubenstrupphuhn mit Selbstbestimmung zu tun? Und wie viele Geschlechtsorgane stecken eigentlich in einem Regenwurm? QUEERE TIERE stellt 33 Lebewesen vor, die Geschlecht, Sexualität und Familie ganz anders leben, als konservative Kreise uns weiszumachen versuchen: von lesbischen Albatrossen über intergeschlechtliche Rinder bis zum Hyänenmatriarchat. Mit humorvollen Texten und charmanten Zeichnungen wirft das Buch einen machtkritischen auf die Naturwissenschaft und zeigt, wie viel mehr in der Tierwelt steckt als Heteronorm und Kleinfamilie.
Kein Kinderbuch. Kein klassisches Tierbuch. Vielmehr ein unterhaltsamer Blick durchs Fernglas der Zoologie zurück auf uns. Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.
Ein längst überfälliges Buch. Kurz: das queerste Tierbuch seit Erfindung der Zoologie.
„Dieses Buch gehört in jeden Biologie-Unterricht“ (queer.de)
Über die Autorin:
Magda Wystub hat schon immer gezweifelt: an Gott, an traditionellen Wertvorstellungen und vor allem an ihrem Biologielehrer. Ein Studium der Kultursoziologie hat das Ganze nicht besser gemacht. Heute dreht sie künstlerische Dokumentarfilme über das, was die Gesellschaft gerne übersieht. Ansonsten verbringt sie jede freie Minute in der Natur und staunt über all die wundervollen Lebewesen um sie herum. Magda wurde 1972 in Wroclaw/Polen geboren, landete mit acht Jahren in Deutschland und lebt heute in Berlin. Mit ihrer Partnerin betreibt sie die Filmproduktion filmfetch und macht dort ‚kleine Kampagnenfilme mit großer Wirkung‘.