Recht auf gerecht! #1 Wer zahlt für die Klimakrise – und wer verursacht sie?

Die Klimakrise ist eng mit sozialer Ungleichheit verknüpft: Wer viel hat, belastet das Klima stärker. Wer wenig hat, zahlt die höchsten Preise.

Wohlhabende Menschen verursachen überproportional viele Emissionen, während Menschen mit geringem Einkommen sich viele klimafreundliche Entscheidungen schlicht nicht leisten können.

Im Gespräch beleuchten wir, wie Vermögensungleichheit die Klimakrise antreibt, warum sozial gerechter Klimaschutz erfolgreicher ist und welche politischen Stellschrauben nötig sind, um klimafreundliches Leben für alle möglich zu machen. Dabei diskutieren wir auch, ob Vermögens- oder Erbschaftssteuern Instrumente sein könnten, um den Klimabeitrag der Reichsten fairer zu gestalten.

Wie hängen Verteilung, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit zusammen – und warum können wir über Klimaschutz nur sprechen, wenn wir Gerechtigkeit mitdenken?

Wie gerecht ist unsere Gesellschaft – und wie sehr verschärft die Klimakrise bestehende Ungleichheiten? Welche Chancen haben unterschiedliche Generationen, und wer trägt die größten Lasten des Wandels?

Einmal im Monat lädt die Journalistin Leah Nlemibe Gäst*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in die Alte Utting ein, um in entspannter Atmosphäre über zentrale Fragen von Gerechtigkeit im Kontext des Klimawandels zu sprechen. Dabei geht es nicht nur um Herausforderungen, sondern auch um ermutigende Entwicklungen und konkrete Lösungsansätze.

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Event Detail

20. April 2026 18:30
20. April 2026 20:00
Alte Utting
Lagerhausstraße 15, 81371 München

Organizers

Petra-Kelly-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.