Rechtsextremismus hat viele Facetten, vom Vorurteil bis zur Gewalttat; Rechtsextremist:innen greifen Demokratie, Freiheit und Menschenwürde an. Als Demokrat:innen müssen wir gemeinsam hiergegen vorgehen – gegen entsprechende Meinungen und Einstellungen und erst recht gegen Gewalt. Die beste präventive Strategie ist dabei die Stärkung der Demokratie. Denn auch wenn es manchmal so scheint: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss fortwährend neu gelernt und erarbeitet werden.
Die Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt mit drei Stelen, einem Medientisch und interaktiven Elementen die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft auf und thematisiert die Gefahren, die vom Rechtsextremismus ausgehen. Ziel ist es, (junge) Menschen für die Thematik zu sensibilisieren, sie an zentrale Begriffe und Probleme heranzuführen – und sie für demokratisches Engagement zu motivieren.
Zusätzlich zur Ausstellung findet eine Vortragsveranstaltung „Was tun! Demokratie- und Menschenrechtsbildung über und gegen Rechtsextremismus heute“ mit Manuel Glittenberg statt. Es gibt eine Veranstaltung am Dienstag, 27. Oktober 2026, von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr für die Jahrgangsstufe 10 und eine öffentliche Veranstaltung von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr am selben Tag. Um eine Anmeldung zum öffentlichen Vortrag wird gebeten unter: veranstaltung@ursulinenschule.de.
Der „Treffpunkt“ ist im Haus St. Angela in der Ursulinenschule, Neustädter Str. 30, 34560 Fritzlar.
Die Ausstellung ist nur schulintern während der Schulöffnungszeiten zugänglich, sowie für eingeladene Schüler*innen anderer Schulen. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen. (nach § 6 VersG)