Am 16. Mai 1944 leisteten Tausende Sinti und Roma im sog. «Z-Familienlager» von Auschwitz-Birkenau Widerstand gegen ihre geplante Ermordung. Sie hatten die Information bekommen, dass die Nationalsozialisten das Lager mit den Menschen darin „liquidieren“ wollten. Daher entschlossen sie sich, sich mit Werkzeugen und Steinen zu bewaffnen und gegen ihre Vernichtung zu wehren. Der Roma Resistance Day erinnert an ihren mutigen Widerstand.
«Erinnerung schafft Verantwortung, Verantwortung stärkt Demokratie»
Die Veranstaltung widmet sich den historischen Erfahrungen der Sinti und Roma sowie aktuellen Herausforderungen im Kontext von Antiziganismus, Gleichberechtigung und demokratischer Teilhabe.
Programm
- 13-13.10 Uhr Ankommen und Anmeldung
- 13.10 Uhr Begrüßung
- 13.15 Uhr Vortrag «Bedeutung des Roma Resistance Day» mit Selamet Prizreni Gipsy, Vorstand Roma Art Action und Musiker
- 13.30 Uhr Poesie mit Nedjo Osman
- 13.40 Uhr Musik mit Marcus Reinhard, Musiker, Sinto und 1. Vorsitzender des Vereins Maro Drom
- 13.50 Uhr Lesung mit Krystiane Vajda, Autorin des Buchs «Niemals wegschauen» und und 2. Vorsitzende des Vereins Maro Drom
- 14.00 Uhr Podiumsdiskussion «Antiziganismus bekämpfen – Verantwortung, Wirkung und politische Teilhabe»
- 15.15 Uhr Live-Musik
Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bitte bis 13. Mai per Email an: Lokharedukh@outlook.com