Geschichte und Architektur des Olympiabads sowie die derzeitige Situation der Berliner Schwimmbäder. Reihe: 3Rundgänge zu Olympia
Im Berliner Stadtbild sind noch immer einige Zeugnisse der Olympischen Spiele von 1936 zu finden. Am bekanntesten ist das Olympiagelände mit dem Olympiastadion in Berlin-Westend. Teil des Olympiageländes ist auch das Olympia-Schwimmstadion, das als Wettkampfstätte mit ikonischen Tribünen errichtet wurde. Das Schwimmbad wird derzeit als beliebtes Sommerbad genutzt sofern im Olympiastadion keine Veranstaltung stattfindet. Die Anlage war in den Plänen der Berliner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 (die bereits auf nationaler Ebene scheiterte) als Austragungsort des Wasserballturniers vorgesehen.
In der aktuellen Olympiabewerbung des Landes Berlin für die Olympischen Spiele 2036 wird das Sommerbad am Olympiastadion hingegen nicht aufgeführt. Neben dem Leistungssport besteht in Berlin ein eklatanter Mangel an öffentlichen Schwimmbädern. Über die Berliner Olympiabewerbung und die Zustände im Breitensport informiert uns vor Ort Claudia Engelmann.
Zur Geschichte und Architektur des Olympiageländes mit dem Schwerpunkt des Schwimmstadions am Olympiastadion wird uns Wolfgang Schäche (Büro für Architektur und Stadtforschung) führen. Er ist als Architekturhistoriker Spezialist für das von den Nazis errichtete Olympia-Gelände.
Organisation: Fabian Kunow (Helle Panke e. V.)
Olympiabad, Olympischer Platz 3 (über den Olympischen Platz 5), 14053 Berlin
Kosten: 5 € / erm. 3 €