Die Slowakei ist ein rechtskonservativ regiertes Land, das die Verfassung aktiv nutzt, um LGBTQ-Rechte einzuschränken und traditionelle Familienbilder zu stärken. Dies verschlechtert die Situation für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten und beschränkt den Zugang zu reproduktiven Rechten zunehmend. Ein Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen die Slowakei läuft. Doch was heißt das praktisch?
Pro familia und inTYMYta – beides Mitglieder der IPPF (International Planned Parenthood Foundation e.V.) – arbeiten seit August 2025 bis Januar 2028 in dem von der AktionMensch geförderten bi-nationalen Kooperationsprojekt “Sexpekt – meine Liebe von A bis Z – Prävention von ungewollten Schwangerschaften bei sozial benachteiligten Jugendlichen in den slowakischen Ballungsregionen Kosice und Bratislava“.
Die Arbeit von inTYMYta und das Kooperationsprojekt setzen den Rahmen, um die eigene Arbeit und gegebene Widerstände zu reflektieren.
Wie kann rechtebasierte Arbeit gelingen?
Welche Voraussetzungen braucht es?
Wie bleiben wir handlungsfähig?