Spiele sind heute ein entscheidender Faktor dafür, was junge und ältere Menschen über Geschichte wissen und welche Bilder über die Vergangenheit ihre Gegenwart prägen. Der Markt für historische Games sowie Brett- und Kartenspiele boomt. Da sind einerseits die großen, populären Titel, bei denen Geschichte als spannende Kulisse für verschiedenste Genres dient. Auf der anderen Seite wächst die Zahl bewusst didaktisch angelegter Spiele, die sogenannten „Serious Games“.
Das Geschichtsfestival „Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte“ nimmt diese große und weiter wachsende Bedeutung von digitalen und analogen Spielen zum Anlass, das erste „History Games Lab“ zu veranstalten. Insgesamt acht Spiele können ausprobiert werden und auch die Entwicklerinnen und Entwickler sind vor Ort. Außerdem wird es zwei Podiumsdiskussionen geben, die aktuelle Trends in der Geschichtsvermittlung durch Spiele beleuchten und die Frage stellen, wie weit Fiktion und Fakten in historischen Spielen eigentlich auseinanderliegen dürfen.
Die bpb präsentiert eine frühe Version von „SOKO 1977“. Das historisch-politische Spiel, das das Berliner Entwicklungsstudio Paintbucket Games zurzeit im Auftrag der bpb entwickelt, spielt im Deutschland der 1970er Jahre und greift Umwälzungen und Konflikte der damaligen Zeit auf. In der Rolle der Leitung einer Polizei-Sonderkommission liegt es in der Verantwortung der Spieler/-innen, terroristische Zellen zu identifizieren und ihre Mitglieder festzunehmen, während der Druck von Politik, Öffentlichkeit und Medien stetig wächst.
Außerdem werden präsentiert:
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Tribunal 45
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The Darkest Files
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cotton – a true crime mystery
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Bürokratopoly
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Friedrich Ebert – Der Weg zur Demokratie
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Stasi raus – es ist aus!
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Wendepunkte
Weitere Informationen zum Programm gibt es im Programmflyer.
Mehr zum History Games Lab unter: https://weimarer-rendezvous.de/de/programm/history-games-lab/