Stadt, Land, Meer: Ressourcen radikal anders nutzen. Kreislaufwirtschaft als Wirtschaftsmodell der Zukunft Creative Circular Cities auf dem Waterkant Festival

Was wäre, wenn der Strand nicht nur Urlaubskulisse ist, sondern Rohstoffquelle? Wenn der Hof bei Kiel nicht bloß Lebensmittel produziert, sondern Kohlenstoff bindet, Wasser speichert und Kapital für die nächste Generation aufbaut? Wenn ein verfallenes Krankenhaus zum Wirtschaftsmodell wird, das Städte weltweit inspiriert?

Kreislaufwirtschaft klingt oft nach Theorie. Auf dem Waterkant Festival trifft sie auf Menschen, die sie schon leben – im Kleinen und im Großen.

  • Felix Riecken von Rieckens Landmilch hat auf dem Eichhof in Großbarkau konsequent umgebaut: regenerative Landwirtschaft, Agroforstsysteme, mutterkuhgebundene Aufzucht – mit dem Ziel einer in sich geschlossenen Kreislaufwirtschaft auf 90 Hektar.
  • Jan-Niklas Kirchheim und sein Team von Meergut sammeln angeschwemmtes Seegras an der Küste Schleswig-Holsteins und machen daraus ein Material, das unter anderem Plastik ersetzen kann – antibakteriell, feuerbeständig, CO₂-speichernd, wiederverwertbar, kostenlos angeschwemmt. Lokal und radikal anders.
  • Kirsten Müller koordiniert am Anscharcampus das EU-Ostsee-Projekt Creative Circular Cities – und zeigt, wie Kreativwirtschaft, Denkmalschutz und soziales Wohnen zusammen ein Stadtquartier zur Kreislaufwirtschaft werden lassen. Ein Ansatz, der es bis zur Expo in Osaka geschafft hat.
  • Delara Burkhardt, Europaabgeordnete aus Kiel, kämpft im EU-Umweltausschuss für Kreislaufwirtschaft als politischen Rahmen: von der Ökodesign-Verordnung bis zu fairen Lieferketten.

Stadt. Land. Meer. Drei Maßstäbe, ein Wirtschaftsmodell.

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Event Detail

19. Juni 2026 13:00
19. Juni 2026 13:45
MFG-5-Gelände, Waterside Tent, Kiel

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.