Buchvorstellung in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Sicherheitspolitik hat in einer turbulenten weltpolitischen Lage Konjunktur und wird zugleich so kontrovers diskutiert wie lange nicht. Der Begriff »Kriegstüchtigkeit« steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beanspruche nach Auffassung des Autors des Buches »Stark für den Frieden« unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiere Politik und Gesellschaft, löse die Probleme nicht und basiere zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Was bedeutet die veränderte sicherheitspolitische Lage für Bundeswehr und deutsche Sicherheitspolitik? Auf der Buchvorstellung soll dies kontrovers und respektvoll diskutiert werden.