These Girls Forever – Ikonen feministischer Musikgeschichte

Buchvorstellung „These Girls Forever – Ikonen feministischer Musikgeschichte“

Mit der Herausgeberin Juliane Streich und den Autorinnen Eva Szulkowski, Sigrid Fahrer und anderen.

Taylor Swifts Eras-Tour, Brat Summer, gefeierter Opern-Pop von Rosalía: Immer häufiger sind es Female Artists, die der Popkultur ihren Stempel aufdrücken, die Charts stürmen und Preise wie die Grammys abräumen. Endlich erhalten sie die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ihnen lange Zeit verwehrt blieb. Einen kleinen Beitrag hierzu leisteten womöglich auch die Anthologien »These Girls« und »These Girls, too«, die übersehene Musikerinnen ins Rampenlicht gerückt und Neues zu bekannten Künstlerinnen erzählt haben.

Doch die feministische Musikgeschichte ist längst nicht auserzählt: Zahlreiche Künstlerinnen warten noch auf ihre Wiederentdeckung, und abseits der Megastars wird die Branche weiterhin von Männern dominiert.

Folgerichtig ist mit »These Girls Forever!« nun der dritte Band der Reihe erschienen: Das Buch, herausgegeben von Juliane Streich, schreibt die feministischen Musikgeschichte(n) fort und erweitert sie um außergewöhnliche Künstlerinnen. Wie schon in den Vorgängerbänden schreiben zahlreiche Autor:innen aus persönlicher Perspektive über zu Recht gefeierte wie übergangene Musikerinnen, heben vergessene Schätze und eröffnen neue Blickwinkel auf die Ikonen der Popkultur. Die Vielfalt dieser Stimmen und Geschichten macht auch »These Girls Forever!« zu einer unterhaltsamen, inspirierenden Lektüre für alle, die ihren Blick weiten und Popgeschichte neu hören wollen.

Über 120 Autor*innen schreiben über so unterschiedliche Künstlerinnen wie Barbra Streisand, Paula Hartmann, Melanie, Zaho de Sagazan, Judith Holofernes, Malaria!, Sinéad O’Connor, Ikkimel, Wet Leg u.a.

Juliane Streich wurde 1983 in Berlin geboren, es folgte eine Großstadtkindheit mit Kleingarten und eine Pubertät zwischen Punk und Pop. Danach studierte sie zwei Mal: Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder und Journalismus in Leipzig. Sie leitete zehn Jahre lang die Musikredaktion des Leipziger Stadtmagazins »Kreuzer«, arbeitet bei MDR Kultur in der Onlineredaktion und schreibt als freie Autorin über Musik, Kultur und Gesellschaft. Sie führt ein Leben als Lo-Fi-Bohemienne und plant seit zwanzig Jahren die Gründung einer Punkband (was schon deswegen nicht klappt, weil man Punkbandgründungen nicht plant).

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Event Detail

10. Oktober 2026 19:00
10. Oktober 2026 21:00
Frauenlobstr. 40, 55118 Mainz

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.