TikTok vs. Demokratie?

TikTok vs. Demokratie?

Hintergrund: Vor allem jüngere Menschen informieren sich hauptsächlich in den sozialen Medien über Politik. Instagram, TikTok und YouTube sind dabei zentrale Kanäle für die Meinungsbildung. Doch auch auf etablierten Plattformen wie X oder Facebook findet politischer Austausch statt.

Wissenschaftler wie Jonathan Haidt („The Anxious Generation“) sehen in den sozialen Medien die Ursache für die Polarisierung und Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Sicher ist, dass Inhalte auf YouTube oder TikTok vollkommen anders vermittelt werden als in klassischen Zeitungen oder Fernsehsendern. Influencer aus der eigenen Peer-Gruppe ersetzen Recherche und Redaktionen. Typische Formate und Ästhetik spielen eine entscheidende Rolle, um überhaupt wahrgenommen zu werden.

Was können klassische Medien von den Entwicklungen lernen?

Wo ist die Grenze zwischen Unterhaltung und Information zu ziehen?

Welche Rolle spielt Dynamik und Ästhetik bei der Vermittlung politischer Inhalte?

Ablauf

  • 18.00 Uhr: Begrüßung durch die FES
  • 18.05 Uhr: Beispiele aus TikTok und Youtube (zusammenschnitt)
  • 18:10 Uhr Kurzimpulse von
  • Abbude, Musiker und Content Creator
  • Helene Bubrowski, Herausgeberin der FAZ
  • Ina Blumenthal, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Landtag von NRW
  • David Wnendt, Regisseur (u.a. Sonne und Beton)
  • 18.30 Uhr Fishbowldiskussion
  • 19.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Moderation: Wahid Samimy

Zum Event

Event Detail

30. September 2026 18:00
30. September 2026 19:30
Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Organizers

Friedrich-Ebert-Stiftung
info@fes.de
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.