Wie kann Kunst auf eine Gefahr reagieren, die so abstrakt erscheint und dennoch das Überleben der gesamten Menschheit bedroht? Welche Bilder, Geschichten und Formen des künstlerischen Protests können politische Debatten und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen?
Im Rahmen der Ausstellung „Artists against the Bomb – Kunst gegen die nukleare Bedrohung“ diskutieren Künstler*innen und Aktivist*innen über die Rolle von Kunst im Einsatz für nukleare Abrüstung. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Erinnerung, öffentlicher Sichtbarkeit und der politischen Kraft kultureller Praxis. Und wie dies aktuell gestaltet wird, in einer Zeit, in der die nukleare Bedrohung wieder so groß ist wie lange nicht.
Gemeinsam sprechen wir darüber,
- welche Rolle Kunst im Umgang mit Krieg, Aufrüstung und Erinnerung übernehmen kann,
- wie künstlerischer Aktivismus gesellschaftliche Debatten verändert und
- warum ziviles Engagement für nukleare Abrüstung weiterhin unverzichtbar bleibt.
Im Anschluss an die Diskussion besteht Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen und bei einem Empfang mit den Kurator:innen und Künstler:innen ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet auf Englisch mit deutscher Simultanübersetzung statt.
Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung (s.o.) erforderlich. Einlass ab 17:45 Uhr.