Was bewegt die Menschen in diesem Land wirklich? Welche Sorgen, Hoffnungen und Widersprüche prägen ihren Blick auf Politik, Journalismus und Demokratie – und was folgt daraus für die öffentliche Debatte?
Diese Fragen stellt das bundesweite Projekt Volkes.Stimmen in den Mittelpunkt, das 2026 in Kooperation mit Volkshochschulen in ganz Deutschland Gesprächs- und Veranstaltungsformate realisieren wird. Initiiert von Helene Bubrowski (Chefredakteurin Table.Briefings) und dem FAZ-Journalisten Simon Strauß bringt das Projekt Journalist:innen aus renommierten Medienhäusern mit Bürger:innen ins direkte Gespräch.
Ziel ist ein dauerhafter, offener Gesprächsraum für demokratische Selbstverständigung – jenseits von Empörungslogiken und Lagerdenken. Im Zentrum des Projekts stehen freie Interviews auf Augenhöhe – ohne Fragebogen, ohne Zuspitzung, ohne vorschnelle Bewertung. Zugleich versteht sich Volkes.Stimmen als selbstkritisches Projekt, das fragt, wie Journalismus heute in der Breite der Gesellschaft wahrgenommen wird.
Bei der Auftaktveranstaltung im Publix reagiert Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, ausgehend von ausgewählten Stimmen aus ersten Gesprächen auf die Perspektiven der Bürger:innen und ordnet sie politisch ein.
Eine vertiefende wissenschaftliche Einordnung gibt Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler an der Universität Tübingen.
Das Projekt wird ermöglicht durch die Förderung der Schöpflin Stiftung und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.