Von der Zivilgesellschaft zum Gesetz: Berlins Weg zu mehr Klimagerechtigkeit

Seit November 2025 gibt es in Berlin mit dem »BäumePlus-Gesetz« das erste Klimaanpassungsgesetz Deutschlands. Es wurde nach dem erfolgreichen Baumentscheid verabschiedet – einem einmaligen Beispiel für ein parteiübergreifendes Engagement von Bürgerinnen, Parteien und Politik. Der Entscheid verdeutlicht drei zentrale Erkenntnisse: Erstens, dass Zivilgesellschaft stark ist, wenn engagierte Bürgerinnen sich für eine grünere Stadt einsetzen und für den Erhalt von Stadtbäumen und lebendigen Straßen kämpfen. Zweitens, dass Klimapolitik dort wirkt, wo sie konkret und direkt vor der eigenen Haustür ansetzt. Und drittens, dass diejenigen, die im Alltag die Auswirkungen von Hitze, Dürre und fehlendem Schatten erfahren, auch ein tiefes Verständnis für die globalen Ursachen der Klimakrise entwickeln.

Gemeinsam mit EPIZ – Zentrum für Globales Lernen laden wir zu einer Diskussion mit den Initiator:innen des Baumentscheids ein. Wir möchten mit Ihnen folgende Fragen erörtern:

  • Welche politischen Perspektiven eröffnet das »BäumePlus-Gesetz« für die Berliner Stadtgesellschaft?
  • Wie können die Bürger:innen Berlins aktiv in die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen einbezogen werden?
  • Inwiefern stärkt das Gesetz die Vision einer umweltgerechten, klimafreundlichen Stadt der Zukunft?
    Diese Diskussion bietet die Möglichkeit, die Auswirkungen des Gesetzes auf die Stadtentwicklung und die politische Teilhabe der Berliner:innen zu reflektieren und zu gestalten.

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Event Detail

28. April 2026 18:30
28. April 2026 20:00
Revaler Straße 29, 10245 Berlin

Organizers

Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Melike B. Ҫınar, melike.cinar@senbjf.berlin.de, Telefon: (030) 90249 305
Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung ist eine Einrichtung des Landes Berlin und organisiert Veranstaltungen der politischen Bildung in unterschiedlichen Formaten.