Der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges jährt sich im Juli zum 90. Mal. Nur noch Geschichte? Weit gefehlt. Nach dem Putsch reaktionärer Militärs 1936 gegen die linke Volksfront begann der Spanische Bürgerkrieg. Die Franquisten ermordeten bis zu 200.000 GegnerInnen des Regimes, das noch bis 1975 Bestand hatte. Die internationale, direkte, praktische Solidarität im republikanischen Spanien ab Juli 1936 war mit über 40.000 Menschen in den Internationalen Brigaden gewaltig.
Verklärung einerseits, wenig Kenntnisse über die tatsächlichen Geschehnisse von damals andererseits sind heute weit verbreitet. Reinhard Neudorfer möchte mit seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion Abhilfe schaffen. Er will Interesse und Neugier für diese Revolution und aktuelle Lehren daraus wecken.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Roter Mittwoch" der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg statt.