Veronika Kracher stellt ihr neues Buch «Bitch Hunt» vor und kommt hinterher mit dem Publikum ins Gespräch.
Das Buch handelt von digitaler (Trans)Misogynie, koordinierten Hasskampagnen gegen FLINTA (Gamer Gate, Amber Heard, etc), den Techniken rechtsradikaler Akteur:innen und den Narrativen, mit denen der Kulturkampf gegen “Wokeness”, Feminismus und das gute Leben für alle aufwartet. Es geht auch darum, wieso gerade digitale Räume Ressentiments wie Misogynie noch einmal amplifizieren und ihre Struktur darauf ausgelegt ist, Empörung (gegen oftmals bereits gesellschaftlich akzeptierte Feindbilder) zu schüren und zu verbreiten.
Im Großen und Ganzen wird versucht folgende Fragen zu beantworten: Wieso verhalten wir uns im Internet so gerne so furchtbar vor allem Frauen gegenüber? Und wie nutzen reaktionäre Akteur:innen diese Tendenz für den autoritären Backlash? Und was hat das alles mit Bedürfnisstrukturen im Kapitalismus zu tun?
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung.