Wie steht es in Deutschland um Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit? Welche Stärken und Schwächen zeigt der internationale Vergleich und welche Impulse lassen sich daraus für das deutsche Bildungssystem gewinnen? Antworten auf diese Fragen zu geben, ist Ziel der im dreijährigen Turnus durchgeführten PISA-Studie.
Die Befunde der letzten Erhebung aus dem Jahr 2022 waren ernüchternd. Die Kompetenzen der Schüler*innen bewegten auf dem Niveau der ersten Erhebung 2000 und Bildungsbenachteiligungen im Zusammenhang mit der sozialen Herkunft waren nicht reduziert worden. Insgesamt ließ sich ein seit Jahren anhaltender negativer Trend ausmachen. Die aktuelle Studie gibt Aufschluss darüber, ob er gestoppt werden konnte.
Wir wollen die Befunde genauer betrachten: Welche Fortschritte, welche Probleme lassen sich identifizieren? Welche Ursachen lassen sich ausmachen? Und vor allem: welche Maßnahmen können bildungspolitisch initiiert und gestaltet werden, um mehr Chancengleichheit und Bildungsqualität zu erreichen?
Programm
- 14.30 Uhr | Begrüßung
– Florian Dähne, Friedrich-Ebert-Stiftung - 14.35 Uhr | Impuls
– Prof. Samuel Greiff, Vorstandsvorsitzender des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der Technischen Universität München; Leitung und National Project Manager PISA - 14.55 Uhr | Kommentar
– Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg a. D. - 15.10 Uhr | Diskussion
– Prof. Samuel Greiff, Vorstandsvorsitzender des ZIB
– Christiane Mika, Vorsitzende der Landesgruppe NRW des Grundschulverbands (angefragt)
– Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung a. D.
Moderation: Burkhard Jungkamp, Staatssekretär a.D., Moderator des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung
16.00 Uhr | Ende der Veranstaltung