Wettbewerb, Kooperation, Konfrontation? Europas Antwort auf Xi Jinpings China

China hat sich unter der Führung von Xi Jinping tiefgreifend verändert. Die Volksrepublik tritt heute selbstbewusster, strategischer und machtpolitischer auf – sowohl in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft als auch global. Wirtschaftliche Ambitionen, geopolitischer Einfluss, technologische Dominanz und normative Ansprüche verbinden sich zu einem umfassenden Gestaltungsanspruch, der Europa vor neue Herausforderungen stellt.

Für die Europäische Union bedeutet dies einen grundlegenden Perspektivwechsel: China ist zugleich Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale. Doch wie lassen sich diese widersprüchlichen Rollen in eine kohärente politische Strategie übersetzen? Wie kann Europa seine wirtschaftlichen Interessen sichern, technologische Abhängigkeiten reduzieren und zugleich seine Werte, Normen und sicherheitspolitischen Interessen verteidigen? Und welche Rolle spielen dabei transatlantische Partnerschaften, strategische Autonomie und eine stärkere außenpolitische Handlungsfähigkeit der EU?

Die Veranstaltung nimmt Xi Jinpings innen- und außenpolitische Agenda in den Blick und analysiert deren Auswirkungen auf Europas Wirtschafts-, Außen- und Sicherheitspolitik. Gemeinsam diskutieren wir, welche strategischen Optionen Europa zur Verfügung stehen – zwischen Dialog und Abgrenzung, Kooperation und Resilienz, Wettbewerb und Abschreckung. Ziel ist es, Orientierung in einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld zu geben und konkrete Handlungsperspektiven für eine zukunftsfähige europäische China-Politik zu entwickeln.

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Event Detail

22. April 2026 18:30
22. April 2026 20:00
Klingenhagen 6, 49377 Vechta

Organizers

Konrad-Adenauer-Stiftung (Politisches Bildungsforum Berlin)
info@kas.de
Die Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Geschichte, Demokratie und internationalen Themen. Dieses Profil sammelt Veranstaltungen des Politischen Bildungsforums Berlin.