Zukunft Erinnern Gedenkorte und ihre Geschichte in Hamburg

Unsere Gesellschaft ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihr leben. Deshalb ist die Frage, woran wir gemeinsam erinnern und wessen Geschichte erzählt wird, auch eine politische Frage. Darüber wird heute immer häufiger und intensiver diskutiert.

Im Mittelpunkt unseres Erinnerns stehen die großen Verbrechen der Geschichte – vor allem die des Nationalsozialismus und zunehmend auch jene des deutschen Kolonialismus zur Zeit des Kaiserreichs sowie die Gewaltgeschichte der DDR. Gleichzeitig war unsere Gesellschaft schon immer vielfältig und von ganz unterschiedlichen Erfahrungen geprägt. Diese Vielfalt fordert uns dazu auf, verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, darunter z.B. auch die Erinnerung an Migration im Allgemeinen oder an rechte Gewaltkontinuitäten im Speziellen.

Wie erinnern wir in Hamburg? Woran und an welchen Orten? Welche Erinnerungsorte gibt es bereits, welche entstehen gerade neu und wie laufen diese Prozesse ab? Wer erinnert an was (nicht)? Und was braucht es für Erinnerungskulturen, in denen sich möglichst viele Menschen wiederfinden können?

Im Rahmen der Bildungswoche besuchen wir unterschiedliche Erinnerungsorte in Hamburg – staatliche Einrichtungen ebenso wie Initiativen aus der Zivilgesellschaft, lassen vielfältige Perspektiven zu und fragen immer wieder, welche Bedeutung gemeinsames Erinnern für eine lebendige und demokratische Gesellschaft hat.

Die Veranstaltung ist gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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Event Detail

9. November 2026 9:00
13. November 2026 17:00

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.