Die Grenzen des Sag- und Machbaren werden in den USA beinahe täglich weiter verschoben: Neben Bedrohungen und Repressalien gegen die Bevölkerung, der Zuspitzung internationaler Krisen und dem Abbau demokratischer Grundrechte werden autoritäre Gesten normalisiert, Sprache verroht und Loyalität wichtiger als Realität.
Seit Anfang des Jahres wurden zwei Menschen auf offener Straße in Minneapolis erschossen – die Videos von den Szenen zeigen Hinrichtungen durch schwerbewaffnete Beamte der Einwanderungsbehörde ICE, die als paramilitärischer Arm der Trump-Regierung handeln.
Ist das Faschismus – oder eine Vorstufe? Und woran erkennt man eigentlich den Moment, in dem Demokratie zur Fassade wird? Vielleicht beginnt das Problem genau dort, wo man das nicht mehr weiß.
In dieser unübersichtlichen Lage in stark verunsichernden Zeiten möchten wir einen Raum zur Orientierung bieten: Dr. Thomas Zimmer wird für uns die Lage analysieren, Hintergrundinformationen liefern und für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.