Zwischen Heimat und Hiersein – Palästinensische Perspektiven im Dialog. Zwischen Schweigen und Schmerz – Ein Abend des Zuhörens

Der Krieg in Gaza bewegt viele Menschen. Für Palästinenser_innen in Deutschland ist er oft mit tiefer persönlicher Betroffenheit, Trauer, Wut und Ohnmacht verbunden. Zwischen emotionaler Nähe, familiärer Bindungen und politscher Verantwortung stellt sich dabei eine schwierige Frage: Wie kann man über Schmerz, Wut und Verlust sprechen – ohne missverstanden, pauschalisiert oder in extreme Positionen eingeordnet zu werden? Dieser Abend möchte Raum schaffen für genau diese Auseinandersetzung. Im Mittelpunkt stehen palästinensische Perspektiven, die im öffentlichen Diskurs häufig zu wenig Gehör finden. Ziel ist es, Denkanstöße zu geben und Wege aufzuzeigen, wie ein respektvoller, differenzierter und gewaltfreier Dialog gelingen kann – auch und gerade bei diesem stark emotional besetzten Thema.

Das Landesbüro BaWü der FES und das Ökumenische Zentrum freuen sich, einen Raum des Zuhörens, des Nachdenkens und des respektvollen Austausches zu schaffen und laden Sie dazu herzlich ein.

Bitte melden Sie sich über die Website des Ökumenischen Zentrums an.

Programm

  • 19.00 Uhr Begrüßung
    • Dr. Hélène Eichrodt-Kessel, Pfarrerin, Ökumenisches Zentrum, Universität Stuttgart
    • Florian Koch, Leiter, FES Landesbüro BaWü
  • 19.10 Uhr Lesung
    • Alena Jebarine, Autorin und Journalistin
  • 19.25 Uhr Diskussion
    • Dr. Sumaya Farhat-Naser, Friedenspädagogin, Bethlehem
    • Alena Jabarine
    • Siham Skocic
  • Moderation: Anant Agarwala, Journalist, Die ZEIT
  • 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung

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Event Detail

20. Mai 2026 19:00
20. Mai 2026 21:00
Allmandring 6, 70569 Stuttgart

Organizers

Friedrich-Ebert-Stiftung
info@fes.de
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.