Antifeminismus gilt als zentraler Mobilisierungsfaktor der autoritären Rechten, als demokratiegefährdendes und menschenverachtendes Phänomen. Er verbreitet sich besonders auf Social Media und wirkt dabei oft subtil über Lifestyle-Ästhetik, als vermeintlich harmlose Memes oder als scheinbar neutrale Selbstoptimierungsratschläge.
Die Veranstaltung gibt zunächst einen Einblick in die Ideologie des Antifeminismus und beleuchtet anschließend, wie er sich auf Social Media artikuliert, welche AkteurInnen dabei eine Rolle spielen und welche Formate und Trends auf Plattformen wie TikTok präsent sind. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Frage, wie diesen Strategien etwas entgegengesetzt werden kann. Die Veranstaltung stellt Erkenntnisse und offene Bildungsmaterialien aus dem Praxis-Forschungs-Projekt UlAT – Unlearning Anti-Feminism on TikTok vor.