Deutschland im Superwahljahr – Wer macht das Rennen in NRW?

Friedrich Naumann Stiftung
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
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Nach dem Superwahljahr 2021 stehen auch in diesem Jahr wieder wichtige Abstimmungen auf dem politischen Kalender. Den Start machte im Februar die Bundesversammlung, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine zweite Amtszeit wiederwählte. Der Landtags-Wahlmarathon beginnt im Saarland (27. März), es folgen Schleswig-Holstein (8. Mai), Nordrhein-Westfalen (15. Mai) und Niedersachsen (9. Oktober).
Ein großes Augenmerk der Beobachter liegt auf dem Wahlvolk im bevölkerungsreichsten Bundesland. Dort muss ein neuer Ministerpräsident, Hendrik Wüst (CDU), nach nur sieben Monaten im Spitzenamt die Regierungsmacht verteidigen, und ein Oppositionsführer, Thomas Kutschaty (SPD), sich einer breiten Öffentlichkeit bekanntmachen. Die Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD voraus, Grüne und Liberale könnten zweistellige Ergebnisse einfahren.

Im Wahlkampf dürften die Bewältigung der Corona-Folgen und die Flutkatastrophe eine gewichtige Rolle spielen. Außerdem geht es um Klimaneutralität, die Verkehrswende, Fachkräftemangel, Miet- und Energiekosten sowie die Digitalisierung der Verwaltung. Auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine beschäftigen Politiker wie Bürger.

Die beiden ehemaligen Hauptstadtkorrespondenten und Wahlbeobachter Günter Bannas und Leo Flamm werfen einen Blick ins Wahljahr und beantworten Ihre Fragen.

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