Utopie-Konferenz 2021

Leuphana
Leuphana Universität Lüneburg

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WIE WÄRE ES, IM SOMMER UTOPIEN WACHSEN ZU LASSEN?

Maja Göpel und Richard David Precht laden zur zweiten Leuphana Utopie-Konferenz ein. Die beiden Gastgeber:innen rufen dazu auf, vom 24. bis zum 25. August in der ganzen Republik Utopie-Camps aufzuschlagen, um einem enkeltauglichen Wohlstand auf die Spur zu kommen. Gesucht werden Projekte und Ideen, die über die da­ten­ba­sier­te Wachs­tums­ge­sell­schaft hin­aus­wei­sen und Pfade des guten Zusammenlebens erkunden.

Zeitgleich fragen sich Maja Göpel und Richard David Precht im Basiscamp Lüneburg, wie die kommenden 20er Jahre angesichts pandemischer Verwundungen, digitaler Revolution, Erderwärmung und autoritärer Versuchungen in ein utopisches Momentum verwandelt werden können.

Es geht um die Weitsicht auf das Mögliche und den genauen Blick für den Code einer veränderten Praxis. Die Zusammenkünfte in den Camps begleiten Maja Göpel und Richard David Precht mit Gesprächen über den Wohlstand von morgen live aus dem Utopie-Studio im Libeskind-Auditorium.

Die zweite Utopie-Konferenz erfindet in Pandemie-Zeiten das Zusammenkommen neu. Die Utopie-Camps basieren auf der Eigeninitiative von Menschen, die Zukunft in die Welt bringen möchten. Gesucht werden Gastgeber:innen, die ihre Türen für die zwei August-Tage öffnen und die nächste Gesellschaft anhand eines konkreten Projektes oder einer visionären Idee greifbar machen möchten.

Utopie-Camps zur Zukunft des Wohlstands sind überall in der Republik und darüber hinaus willkommen. Sie können sich aus Weggefährt:innen zusammensetzen oder engagierte Bürger:innen zusammenbringen – oder beides kombinieren. So können fünf visionäre Skeptiker:innen in einem Garten in Rostock ebenso zusammenkommen wie 15 Zukunftsdenker:innen in einer Scheune im Wendland, zehn kritische Optimist:innen in einem Salon in Görlitz, in einem Ladengeschäft in Aachen oder auf einem Campingplatz am Bodensee. Auch Schulen, Volkshochschulen, Unis, Kulturräume, Clubs und Gewerkschaftshäuser wären geeignete Orte für ein Utopie-Camp.

Was sind die Zutaten für die Utopie-Camps?

  • Bereitschaft von Menschen, Initiativen und Organisationen, am 24. und 25. August einen guten Ort für Teilnehmende der Utopie-Konferenz tagsüber zu öffnen. Die Anzahl der Teilnehmenden-Plätze können die Gastgeber:innen frei wählen.
  • Ein Rahmenprogramm für die Camps liefert das Lüneburger Planungsteam. Dazu gehören Impulse aus dem Utopie-Studio von Maja Göpel und Richard David Precht sowie ihren Gästen, direkter Austausch mit Expert:innen per Zoom und ein Utopie-Karten-Set, das inspirierend durch die beiden Tage im Camp führt.

ANMELDUNG

Verlängerte Anmeldefrist: Aufgrund der großen Resonanz können Gastgeber:innen noch bis zum 1. August ein Utopie-Camp anmelden.

Zur Anmeldung

Ab dem 14. Juli können sich auf dieser Website Interessierte einen Platz in einem konkreten Camp buchen.

UTOPIE-STUDIO

Das Utopie-Studio gehört zum Utopie-Sommer. Maja Göpel, Richard David Precht und ihre Gäste begleiten die Camps mit einem Live-Programm aus dem Libeskind-Auditorium in Lüneburg.

Maja Göpel und Richard David Precht eröffneten das Utopie-Jahr im Februar mit drei Gesprächen zu den Zukünften der Arbeit, des Wohlstands und der Demokratie. Zu Gast im Utopie-Studio waren bereits die Philosophin Eva von Redecker und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, die mit Hannah Arendt in die Zukunft denken. Der Historiker Achatz von Müller erkundete in einer eigenen Gesprächsreihe die Ideengeschichte des „Nicht-Orts“. „Was heißt hier Bildung?“ war die Schlüsselfrage des Filmemachers Reinhard Kahl, der sich gemeinsam mit dem Soziologen Hartmut Rosa, der Max-Planck-Forscherin Ute Frevert, der Demokratie-Aktivistin Marina Weisband und dem Pädagogen Klaus Zierer auf die Spur der lernenden Schule gemacht hat.

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