Europa und Afrika – verbunden durch die koloniale Geschichte, deren Spuren bis heute in wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interdependenzen nachwirken. Beide Kontinente sind mit einer sich wandelnden Weltordnung konfrontiert – eine Weltordnung, in der strategische Partnerschaften für die Gestaltung transkontinentaler und globaler Herausforderungen von enormer Bedeutung sind.
Wie sieht eine europäisch-afrikanische Partnerschaft auf Augenhöhe aus? Welche Rolle spielt dabei die Entwicklungszusammenarbeit? Wie tragen die Handelsbeziehungen der EU mit Afrika konkret zum Aufbau einer African Continental Free Trade Area (AfCFTA) bei und welche Rolle spielt die Global Gateway Initiative der EU? Wie steht es um Rohstoffinterdependenzen?
Diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Expertinnen und Experten diskutieren:
- Manica Hauptman, Leiterin der politischen Abteilung, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
- Omotunde Kasali, Wirtschaftsnetzwerk Afrika, Unternehmensbegleitung Westafrika
- Sophie Knabner, Referentin Wirtschaft & Menschenrechte beim Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO)
- Dr. Boniface Mabanza, Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in der Werkstatt Ökonomie (Heidelberg), Schwerpunktthemen Handelspolitik, Rohstoffpolitik und Globalisierung.
Ihre Anmeldung zur Teilnahme vor Ort in Berlin oder via Zoom wird bis Montag, den 8. Dezember entgegengenommen.