MEDIENFREIHEIT UNTER DRUCK – DESINFORMATION ALS GEFAHR FÜR EUROPAS DEMOKRATIEN
Freie Medien sind eine Grundsäule der Demokratie. Doch in ganz Europa geraten sie zunehmend unter Druck: durch politische Einflussnahme, wirtschaftliche Abhängigkeiten, digitale Manipulation und gezielte Desinformationskampagnen. Wahrheit wird relativiert, Vertrauen systematisch untergraben. Expert:innen aus Journalismus, Medienforschung, Politik und Zivilgesellschaft analysieren, wie Desinformation entsteht, verbreitet wird und welche Akteure davon profitieren. Sie diskutieren die Bedrohungen für unabhängige Berichterstattung ebenso wie die Verantwortung von Politik, Plattformen und Medien selbst. Wie lässt sich Medienfreiheit in Zeiten hybrider Informationskriege schützen? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke bei der Verbreitung von Falschinformationen? Und wie können demokratische Gesellschaften Resilienz gegen gezielte Manipulation entwickeln – ohne die Meinungsfreiheit zu gefährden?
Mit:
Alexandra Borchardt, unabhängige Medienberaterin, Forscherin und Journalistin
Márton Gergely, Chefredakteur des Heti Világgazdaság (HVG)
Matúš Kostolný, Chefredakteur und Mitbegründer von DENNÍK N
Moderation: Gerold Riedmann, DER STANDARD
Eine Kooperation von BURG, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD
Die Debatte findet auf Englisch statt.