Wie kommuniziert ein Staat über Bilder mit seiner Bevölkerung und der Welt – besonders im digitalen Zeitalter von Krieg und Krise? Dr. Olmo Gölz‑Seydel gibt einen prägnanten Einblick in die visuellen Strategien und ideologischen Narrative der Islamischen Republik Iran und zeigt, wie staatliche Propaganda entsteht und wirkt.
Wie spricht ein Staat über Bilder mit seiner Bevölkerung und immer mehr auch international? Und wie verändern sich diese im digitalen Zeitalter und in Zeiten von Krieg und Krise? Der Vortrag von Dr. Olmo Gölz‑Seydel widmet sich den visuellen Strategien, Narrativen und ideologischen Aushandlungsprozessen innerhalb der Islamischen Republik und bietet einen fundierten Blick hinter die Kulissen staatlicher Propaganda.
Dr. Olmo Gölz‑Seydel ist seit 2021 Akademischer Rat am Orientalischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und erforscht insbesondere die visuelle Propaganda und die politische Bildproduktion im Iran. Seine Arbeiten analysieren die Propagandatechniken des Regimes, die ideologischen Hintergründe und die historischen Bezugspunkte der staatlichen Kommunikation. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Frage, wie religiöse Narrative transformiert und für gesellschaftliche Mobilisierung eingesetzt werden.
Programm:
- 18:00 Uhr: Begrüßung und Einführung
Clemens Huemerlehner | Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. - 18:10 Uhr: Vortrag und Präsentation
Dr. Olmo Gölz-Seydel | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - 19:00 Uhr: Fragen und Diskussion
- 19:30 Uhr: Abschluss der Veranstaltung