Zwischen 1964 und 1973 entstand rund um den Alexanderplatz das Hochhausensemble der DDR-Moderne mit dem Fernsehturm als visuellem Fixpunkt. Die Bauten darunter das Haus des Lehrers, das Haus des Reisens und das damalige Interhotel Stadt Berlin wurden als freistehende Hochhäuser mit Fußgängerflächen und Brunnen dazwischen errichtet. Das gesamte Areal wurde von einem Kollektiv aus Architekten und Stadtplanern der DDR entworfen, von denen Hermann Henselmann (19051995) heute der bekannteste ist. Der Alexanderplatz gilt als herausragendes Beispiel sozialistischer Stadtplanung. Heute werden unter ganz anderen gesellschaftlichen Voraussetzungen rund um den Alexanderplatz erneut Hochhäuser gebaut. Wer diese Bauten plant, wem sie gehören und wie sie die Architektur des Alexanderplatzes verändern werden, wollen wir bei einem Rundgang am 28. Mai erkunden.