„Dort kämpfen, wo das Leben ist!“

Tagesworkshop zu revolutionärer Stadtteilarbeit

Mit: Orhan Sat ist in der Türkei geboren und musste das Land aufgrund seiner politischen Aktivitäten verlassen. Er ist heute als Gewerkschaftssekretär aktiv und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Hegemonie, Klassenpolitik und Fragen der Organisierung. Als Referent und Teilnehmer ist er regelmäßig an den Braunschweiger Gramsci-Tagen beteiligt und bringt sowohl theoretische als auch praktische Perspektiven in die Diskussion ein.

Wie kann eine zeitgemäße, von der Basis ausgehende Strategie gegen den Kapitalismus aussehen? Wie setzen wir der Hegemonie der bürgerlichen Ideologie etwas entgegen und bauen Gegenmacht im Alltag auf? Und wie können wir linke und revolutionäre Positionen im Alltag verankern – und mehr Menschen unserer Klasse dafür gewinnen?

Oder konkreter: Wie können wir bei alltäglichen sozialen Fragen, wie den steigenden Mieten oder Lebensmittelpreisen ansetzen – und gleichzeitig eine revolutionäre Perspektive entwickeln?

Im Workshop wollen wir diese Fragen – ausgehend von Antonio Gramscis Theorie – gemeinsam mit Orhan Sat nicht nur theoretisch diskutieren, sondern gemeinsam anhand konkreter Beispiele bearbeiten und direkt auf unsere eigene Praxis in Stuttgart-Ost beziehen.

Es gibt nur begrenzte Plätze. Bitte meldet euch an unter stuttgart@organisierte-autonomie.org oder per Instagram unter @oa.stuttgart.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Organisierte Autonomie Stuttgart im Rahmen der Reihe „Theorie trifft Praxis“ durchgeführt.

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Event Detail

7. Juni 2026 10:00
7. Juni 2026 18:00
Rotenbergstraße 125, 70190 Stuttgart

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.