Jeder Mensch braucht ein Zuhause. Doch die Bedarfe in diesem Zuhause ändert sich im Verlauf eines Lebens: Familien wachsen, Menschen trennen sich, werden älter oder müssen aus beruflichen Gründen umziehen. Gerade in Umbruchsituationen zeigen sich die größten Probleme auf dem Wohnungsmarkt. Dabei existieren längst viele Ideen und Instrumente für gutes Wohnen für alle– bezahlbar, nachhaltig und bedarfsgerecht. Wichtige politische und juristische Schritte sind gemacht, dennoch bleibt viel zu tun in der Wohnungspolitik.
Welche Lösungsansätze es gibt, um gutes Wohnen für alle zu ermöglichen, zeigt die Wanderausstellung “Wohnen im Umbruch – Ein Zuhause für alle“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Sie beleuchtet die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt aus der Perspektive betroffener Menschen – Menschen in Umbruchsituationen. Die Ausstellung zeigt, mit welchen Instrumenten Politik, Stadtplanung und Gesellschaft darauf reagieren können und lädt dazu ein, Visionen für ein bezahlbares, zugängliches, bedarfsgerechtes und ressourcenschonendes Wohnen zu entdecken.
Akteur_in in Genossenschaften, Initiativen und Verbänden, in der Verwaltung, als Bauträger_in oder Architekt_in sind täglich mit der Frage befasst, wie gutes und schnelles Bauen gelingen kann. Bildungsträger_in, Stadtteilzentrum oder Kiezinitiative sind auf der Suche nach didaktischen Wegen, die ihnen im ihrem Kiez Zugänge zu Menschen bieten, um mit ihnen über die soziale Frage unserer Zeit in Berlin in den Austausch zu kommen. Die Ausstellung „Wohnen im Umbruch“ der FES vermittelt die Komplexität des Themas Wohnen anschaulich und kann beim Landesbüro Berlin der FES in der Regel kostenfrei geliehen werden.
Die Ausstellung wird am 5. Juni um 15.00 Uhr in den Räumen der FES, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin, präsentiert. Mit Mathias Schulz (MdA), stadtentwicklungspolitischer Sprecher der der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, und Ricarda Pätzold, Fachbereichsleiterin im Forschungsbereich Stadtentwicklung, Recht und Soziales beim Deutschen Institut für Urbanistik (difu) beleuchten die Ideen der Ausstellung und aktuelle wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Vorhaben Berlins.
Programm
- 15.00 Uhr
Begrüßung: Dr. Stefanie Elies, Leiterin des Landesbüros Berlin (FES) - 15.10 Uhr
„Wohnen im Umbruch“ Leitgedanken und Aktualität der Ausstellung: Ricarda Pätzold, difu Berlin im Gespräch mit Lisa Pfann, Referentin für Wohnen und Stadtentwicklung in der Abteilung Analyse, Planung und Beratung (FES) - 15.20 Uhr
Wohnen im Umbruch in Berlin. Wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Schwerpunkte im Jahr der Wahl zum Abgeordnetenhaus: Mathias Schulz (MdA) im Gespräch mit Dr. Christian Testorf, Landesbüro Berlin (FES) - 15.30 Uhr
Gang durch die Ausstellung und individuelle Gespräche mit den anwesenden Gästen bei Kaffee und Getränken - 16.15 Uhr
Ende