Ausgehend von Videogesprächen mit Protagonist*innen migrantischer Selbstorganisation der 1980er und 1990er Jahre laden wir zu einem Workshop ein, in dem unterschiedlich positionierte Feminist*innen verschiedener Generationen ins Gespräch kommen. Die Gespräche, die im Rahmen des Projekts Ver/sammeln – antirassistischer Geschichte entstanden sind, geben Einblick in eine vielschichtige Geschichte: in Kongresse, Vernetzungsversuche und die widersprüchlichen Begegnungen zwischen migrantischen Frauen und Queers und Feminist*innen der Mehrheitsgesellschaft. Es sind Geschichten über unterschiedliche Forderungen, Solidarisierungen und über die Bedingungen, unter denen Allianzen entstehen oder ins Stocken geraten.
Wir schauen gemeinsam in die Videogespräche und fragen:
- Was bedeuten diese Kämpfe heute?
- Wo wirken sie nach, wo wurden sie vergessen?
- Und wie lassen sie sich von hier aus fortschreiben?
Der Workshop versteht sich als Einladung, sich zu der Geschichte migrantisch-feministischer Kämpfe in Deutschland in Beziehung zu setzen, und gemeinsam zu erkunden, was wir aus diesen für heute mitnehmen können.
Workshopleitende: Annita Kalpaka, Efthimia Panagiotidis und Meryem Choukri
▸Offen für alle, die sich mit feministisch-antirassistischer Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung.
▸Anmeldung bis zum 15.08.2026 per E-Mail an meryem.choukri@am.shmh.de. Auf Grundlage der Anmeldung vergeben wir die Workshopplätze. Die Rückmeldung erfolgt schnellstmöglich nach Anmeldeschluss.
▸Betreff: Anmeldung Workshop Migrantisch-antirassistische Feminismen.
▸Anmeldung gerne mit Namen, Pronomen und der Beantwortung der folgenden Fragen:
- In welchen Kontexten bist du aktiv? Wie positionierst du dich in diesen?
- Was interessiert dich an dem Workshop?
- Was würdest du gerne im Workshop teilen und mitnehmen?
▸Der Workshop ist kostenfrei.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und des Altonaer Museums. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.