Südkorea, 2008, R.: Kim Dong-wo, 60 Min., OmU, Doku
„Trostfrauen“ (Ianfu) ist die japanische Bezeichnung von Mädchen und Frauen, die im Asien-Pazifik-Krieg (1937-1945) vom japanischen Militär entführt, interniert und systematisch vergewaltigt wurden, teilweise über Jahre hinweg. Fünf Opfer schildern ihre Erfahrungen als Überlebende der schätzungsweise 200.000 Sexsklavinnen aus 13 verschiedenen Ländern. Misshandelte und vergewaltigte Mädchen und Frauen wurden damals zum Kriegsende z. B. im Dschungel auf einer der südpazifischen Inseln zurückgelassen oder einfach massenhaft getötet und in Gruben verscharrt. Es zeigt nicht nur die Entmenschlichung von Frauen, die der Kolonialismus sowie Militarismus zustande bringen kann, sondern auch wie deren Kampf gegen Verschweigen und Verleugnung nach Jahrzehnten immer noch weitergeht. Zu erinnern heißt „Nie Wieder“!
Präsentiert von Punggyeong Weltkulturen e.V., Frankfurt.
Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.
In Kooperation mit VVN-BDA Frankfurt a.M., ANPI und Dritte Welthaus