In »Gender Punks« folgt Kuku Schrapnell historischen trans- und intergeschlechtlichen Personen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Dabei geht es um ganz grundlegende Fragen: Was ist Geschlecht überhaupt? Und wie machen wir diese Welt zu einem besseren Ort?Klug und unterhaltsam zeichnet Kuku Schrapnell das Leben queerer Ikonen wie Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, Romaine-la-Prophétesse, Lucy Hicks Anderson oder der Danshō Okiyo nach.Es geht um Widerstand in einer Welt, in der sich Patriarchat und Kapitalismus gegenseitig verstärken. Kuku Schrapnell zeigt, dass es in all dieser Zeit und all den dazugehörigen Verwerfungen immer wieder Menschen gab, die sich erst auf persönlicher und schließlich auf kollektiver Ebene der Herrschaft und Unterdrückung widersetzten. Kuku Schrapnell entreißt die Schicksale den Gerichts- und Krankenakten und schreibt sie solidarisch und liebe voll neu.
„„Gender Punks“ berichtet vom Aufbäumen gegen die herrschende Ordnung und von staatlicher Repression und gesellschaftlicher Ächtung. Trotz der massiven Gewalt, die mit den Geschichten von trans- und intergeschlechtlichen Personen verknüpft ist, ist das Buch eine ermutigende und witzige Lektüre über die Kraft selbstbestimmten Lebens.“
Rosa Budde | taz
KUKU SCHRAPNELL, geboren und aufgewachsen im Westen, studierte Sozialwissenschaften, Philosophie und Erziehungswissenschaften im Osten. Kuku arbeitet als Speaker*in und leitet Workshops in Berlin und darüber hinaus.
Veranstaltung wird von ’sequential art‘ in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V und dem ‚Politischen Donnerstag‘ (PolDo) organisiert.