Politisch wirken – Deine Stimme. Deine Wirkung. Unser Moment.

M-V steht vor Landtagswahlen – und das ist genau der Moment, in dem engagierte junge Menschen und eine starke Zivilgesellschaft etwas bewegen können. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Politische Kommunikation entscheidet in solchen Momenten mit darüber, welche Themen Gewicht bekommen und welche Geschichten erzählt werden – bevor andere die Themen setzen. Gleichzeitig sind die Fähigkeiten, die du hier entwickelst, keine Eintagsfliege: Wer lernt, politisch zu kommunizieren, zu überzeugen und Räume zu gestalten, trägt diese Stärke in jede künftige Situation – in Kampagnen, Gremien, auf der Straße und weit über diese Wahl hinaus. Diese SummerSchool gibt dir das kommunikative Rüstzeug dafür.

Du engagierst dich, du willst etwas verändern – und dieses Wochenende gehört dir. Die SummerSchool ist ein Angebot speziell für junge Aktive unter 35 aus der LINKEN, aus Initiativen und sozialen Bewegungen: ein Raum, um kommunikative Stärken weiterzuentwickeln, die in der politischen Praxis wirklich gebraucht werden. Kein Frontalunterricht, keine langen Theorieblöcke – sondern Training, Austausch und echtes Voneinanderlernen mit Menschen, die ähnliches bewegen wollen wie du.

Freitag, 24. Juli | 18–21 Uhr – Auftakt für alle
Gemeinsamer Einstieg mit einem inhaltlichen Block zu politischem Framing: Wie entstehen politische Überzeugungen? Warum reichen gute Argumente allein oft nicht? Und was bedeutet das für unsere Arbeit in einer Zeit, in der es in M-V so viel zu gewinnen gibt? Dieser Block gibt die inhaltliche Klammer für das ganze Wochenende vor.

Hinweis: Der Auftaktblock ist auch online zugänglich. Wer nicht vor Ort sein kann, bekommt den Teilnahmelink nach Anmeldung zugeschickt.

Samstag, 25. Juli | 10–19 Uhr – Dein Workshop
Am Samstag geht es in die Tiefe. Du wählst vorab eine der drei Workshoplinien:

  • Workshop 1: Von der politischen Strategie zum freien Reden – Rhetorikwerkstatt (max.15 Teilnehmende)
    In der Politik müssen wir in unterschiedlichen Kontexten Reden halten – in verschiedenen Gremien, auf Veranstaltungen und selbst an der Haustür oder am Infostand. Wir wollen in diesem Workshop lernen, überzeugender und souveräner aufzutreten. Dabei üben wir das freie Reden, denken über unseren roten Faden nach, probieren neue Vokabeln für unsere Körpersprache und berühren auch das Thema, wie wir mit mehr Selbstbewusstsein auf die Bühne gehen können. Wir werden vor der Kamera üben und in Rollenspielen lernen, mit Provokationen umzugehen. Wir werden aber auch genauer darüber nachdenken, was wir mit unseren Reden erreichen wollen – und warum es besser ist, auf unser Publikum zu achten, statt darüber nachzudenken, was wir mit unseren Händen machen.
    Leitung: Dr. Christian Wirrwitz – Philosoph, Trainer und Coach für Rhetorik und Argumentation, Autor mehrerer Sachbücher, seit 2009 in der politischen und organisationalen Weiterbildung tätig.
  • Workshop 2: Politisches Framing (max. Teilnehmende)
    Wir lernen, politische Anliegen so zu formulieren, dass sie wirklich ankommen – nicht durch rhetorische Tricks, sondern durch ein Verständnis dafür, welche Werte und Bilder Menschen bewegen. Neurolinguistische Grundlagen, Botschaftsentwicklung, Fallarbeit.
    Leitung: Katharina Schlaack – politische Bildnerin und Regionalbüroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV – und Dr. Mattes Sarcander – Medienpädagoge und Forscher, der zum politischen Framing nach Lakoff und Johnson promoviert hat. Beide leben und arbeiten in Rostock.
  • Workshop 3: Langer Atem für intensive Zeiten – Resilienz in der politischen Arbeit (max. 15 Teilnehmende)
    Wie bleibt man motiviert und handlungsfähig, ohne sich zu überfordern? Wie gestaltet man politische Praxis so, dass man nicht alleine dasteht, wenn es drauf ankommt? Dieser Workshop gibt Raum für das, worüber im Aktivismus selten gesprochen wird.
    Leitung: Ronald Höhner – Resilienz-Trainer und Berater mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure.

Samstag Abend | 19–21 Uhr – Zusammentreffen
Alle gemeinsam gegen den Faschismus: Der richtige Weg?
Ein offenes Podium mit Impulsen zu einer wichtigen Frage: Wie begegnen wir der Faschisierung – durch klare Antifa-Positionen, durch eigene gesellschaftliche Alternativen, oder beides? Zwei Perspektiven, ehrlich diskutiert. Danach: gemeinsames Beisammensein, Vernetzung, Austausch über die Workshoplinien hinaus.

Sonntag, 26. Juli | 10–14 Uhr – Transfer & Praxis (freiwillig)
Wer möchte, bleibt für den dritten Tag: In selbstorganisierten Kleingruppen geht es darum, das Gelernte in die eigene politische Praxis zu übersetzen. Eigene Projekte einbringen, kollegiales Feedback bekommen, nächste konkrete Schritte entwickeln. Kein vorgegebenes Programm – dieser Teil gehört euch.

Verpflegung inklusive (Getränke, Snacks, Mittagessen am Samstag)
Für wen: junge Aktive aus Politik, aus Initiativen und sozialen Bewegungen in M-V und darüber hinaus.

Anmeldung
Schick eine Mail an fortbildung@rosalux.org mit folgenden Angaben:
1.Dein Name
2.Welchen Workshop du wählst (Rhetorikwerkstatt / Politisches Framing / Resilienz)
3.Ob du nur am Freitagabend online teilnimmst oder das ganze Wochenende vor Ort dabei bist
4.Ob du auch am Sonntag dabei bist
5.Ob es Dinge gibt, die die Workshopleitung über dich wissen sollte – z. B. besondere Erfahrungen oder Vorkenntnisse, persönliche Themen, die du einbringen möchtest, oder Dinge, die bei der Gestaltung beachtet werden sollen

Anmeldeschluss: 21.07.2026
Plätze sind begrenzt – meld dich bald an!

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Event Detail

24. Juli 2026 13:58
26. Juli 2026 13:58
Digitalevent

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.